
SYSTEMISCHE
AUFSTELLUNGEN
Was ist eine
systemische Aufstellung überhaupt?
Bei einer systemischen Aufstellung wird ein
persönliches Anliegen mit den Menschen,
Beziehungen, inneren Anteilen, Möglichkeiten
oder anderen Elementen, die damit verbunden
sind, im Raum dargestellt.
So wird aus einer Frage, einem Gefühl oder
einer Situation ein räumliches Bild, das wir nicht
nur gedanklich betrachten, sondern sehen, fühlen
und erleben können.
Der systemische Blick betrachtet ein Thema
dabei nicht losgelöst, sondern bezieht die
Beziehungen, Wechselwirkungen und Zusammenhänge
mit ein, in denen es steht.
Eine Aufstellung eröffnet uns dadurch einen
anderen Zugang zu einem Anliegen. Wir können
wahrnehmen, was womit in Beziehung steht,
welche Dynamiken wirken und was sich darin zeigt.
Mit welchen Anliegen du in eine Aufstellung kommen kannst
Aufstellungsarbeit ist nicht auf einen bestimmten Lebensbereich
oder eine bestimmte Zeit in unserem Leben beschränkt.
Wir können auf die Vergangenheit schauen: auf unsere Kindheit,
unsere Familie und Herkunft, auf Erfahrungen, die uns geprägt haben,
oder auf generationenübergreifende Themen.
Wir können uns anschauen, was heute da ist: eine Partnerschaft oder
andere Beziehung, Gefühle und innere Konflikte, wiederkehrende Situationen
oder Verhaltensweisen, einen Konflikt oder eine persönliche oder berufliche Frage.
Und wir können nach vorne schauen. Zum Beispiel, wenn eine Entscheidung
ansteht und du unterschiedliche Möglichkeiten aufstellen möchtest.
Diese Bereiche sind nicht voneinander getrennt. Etwas, das sich heute
in unserem Leben oder unseren Beziehungen zeigt, kann mit Erfahrungen
aus unserer Vergangenheit oder mit unserer Familie und Herkunft verbunden
sein. Genauso kann eine Aufstellung aber auch eine konkrete Situation im
Hier und Jetzt oder eine Frage an die Zukunft betreffen.
Systemische Aufstellungsarbeit ist deshalb nicht gleichbedeutend mit Familienaufstellung. Die Familie ist ein wichtiges mögliches System –
aber nicht das einzige, mit dem wir in einer Aufstellung arbeiten können.
Du musst vorher nicht wissen, was hinter deinem Anliegen liegt oder was genau aufgestellt werden sollte. Das schauen wir uns gemeinsam an.
.png)

Manchmal zeigt sich der
nächste Schritt erst, wenn wir bereit sind hinzuschauen

Das sichtbar machen,
was im Verborgenen wirkt
Nicht alle Zusammenhänge, die innerhalb eines Systems oder einer Situation eine Rolle spielen,
sind uns bewusst.
Manchmal wiederholt sich eine bestimmte Situation. Wir reagieren immer wieder ähnlich.
Ein Konflikt lässt sich nicht wirklich lösen. Oder wir spüren bei einer Frage oder Entscheidung,
dass etwas eine Rolle spielt, das wir über unser bewusstes Nachdenken allein nicht greifen können.
Auch Bindungen, Prägungen und Dynamiken aus unserer Familie oder über Generationen hinweg können in unserem heutigen Leben eine Rolle spielen, ohne dass uns diese Zusammenhänge bewusst sind. In einer Aufstellung können solche Zusammenhänge und Dynamiken auf eine andere Weise zugänglich und erfahrbar werden.
Du siehst nicht nur, was ist.
Du erlebst es.
Was innerhalb einer
Aufstellung geschieht
Eine Aufstellung beginnt mit einem Anliegen und den Personen, Beziehungen,
Anteilen oder anderen Elementen, die dafür eine Rolle spielen.
Indem wir sie im Raum aufstellen, können wir sehen, fühlen und wahrnehmen,
wie sie zueinander stehen und was zwischen ihnen geschieht.
Von dort aus entwickelt sich die Aufstellung weiter.
Wir arbeiten mit dem, was sich zeigt. Dabei verbinde ich systemische, somatische
und energetische Arbeit miteinander.
Positionen können sich verändern. Beziehungen innerhalb des Aufstellungsbildes können sich verändern. Etwas, das vorher fest oder schwer war, kann in Bewegung kommen, sich lösen oder einen anderen Platz finden.
So kann im Verlauf eine neue Ordnung und ein stimmiges Abschlussbild entstehen.
Wie dieser Weg aussieht, ist bei jeder Aufstellung anders.
Gruppenaufstellung und Einzelaufstellung
Ich arbeite sowohl mit Aufstellungen in der Gruppe als auch mit Einzelaufstellungen
Gruppenaufstellungen
In einer Gruppenaufstellung übernehmen Menschen als Stellvertreter die unterschiedlichen Positionen.
Meine Gruppenaufstellungen sind verdeckt. Das bedeutet, dass die Stellvertreter nicht wissen, für wen oder was sie stehen. Nur du mit deinem eigenen Anliegen und ich wissen, welche Positionen aufgestellt werden.
Dadurch musst du deine persönliche Geschichte und die Hintergründe deines Anliegens nicht vor der gesamten Gruppe erzählen.
Auch die Stellvertreter gehen ohne dieses Vorwissen in ihre jeweilige Position. Eigene Vorstellungen, Interpretationen oder logische Schlussfolgerungen aus der bekannten Geschichte können dadurch weniger in den Vordergrund treten. Die Wahrnehmung in der jeweiligen Position
bekommt so mehr Raum.
Einzelaufstellungen
In einer Einzelaufstellung arbeiten wir nicht
mit Stellvertretern, sondern mit Gegenständen,
die für die unterschiedlichen Personen, Beziehungen, Anteile oder Möglichkeiten stehen.
Du gehst selbst auf die einzelnen Positionen und spürst hinein: Was nimmst du dort wahr? Was fühlst du? Was verändert sich von Position zu Position?
Eine Einzelaufstellung ist deshalb nicht verdeckt.
In beiden Formen arbeite ich systemisch, somatisch und energetisch.

Was sich durch eine
Aufstellung verändern kann
Aufstellungsarbeit kann uns bei Themen helfen, die uns beschäftigen oder vielleicht schon lange begleiten.
Etwas kann sich in uns beruhigen, leiser werden oder neu sortieren. Was sich lange schwer angefühlt hat,
kann leichter werden. Gefühle wie Wut, Zorn, Trauer oder Hass können weniger Raum einnehmen.
Wenn sich in uns etwas verändert oder löst, können wir auch anders reagieren und handeln. Wir können
einem anderen Menschen anders begegnen, Nähe anders zulassen oder klarer Grenzen setzen. Und auch
die Art, wie wir Beziehungen eingehen und leben, kann sich verändern.
Auch die eigene Sicht auf eine Situation oder auf etwas Vergangenes kann sich verändern. Nicht, weil wir
verändern können, was geschehen ist, sondern weil wir dem, was war, heute anders begegnen können.
Bei persönlichen oder beruflichen Fragen kann mehr Klarheit entstehen. Wenn unterschiedliche Möglichkeiten aufgestellt werden, kann deutlicher werden, welche sich für dich stimmiger anfühlt und welche Richtung du gehen möchtest. Die Entscheidung für dein Leben bleibt dabei immer bei dir.
Für mich geht es in der Aufstellungsarbeit darum, mit den Themen zu arbeiten, die heute noch wirken und uns daran hindern, so zu leben, wie wir eigentlich leben möchten.
Es darf leichter und friedlicher in uns werden.
Deine Aufstellung
Gruppenaufstellungen
Nächster Aufstellungstag vor Ort
4. Oktober · 13–18 Uhr · Düsseldorf
Du kannst mit einem eigenen Anliegen teilnehmen oder als Stellvertreterin oder Stellvertreter dabei sein.
Einzelaufstellung
Eine Einzelaufstellung findet nur mit dir und mir statt und ist online oder vor Ort möglich.
Termine vereinbaren wir individuell nach Absprache.
Weitere Gruppenaufstellungen finden online oder vor Ort statt. Wenn du Interesse an einer Aufstellung hast, kannst du dich auch unabhängig von einem ausgeschriebenen Termin bei mir melden.
